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Vermieter in Arinaga um 2.400 Euro betrogen

Vermieter in Arinaga wird um Miete und Kaution betrogen

Die Guardia Civil in Agüimes auf Gran Canaria hat eine Frau als mutmaßliche Täterin eines fortgesetzten Betrugsdelikts an einem Hauseigentümer aus Arinaga untersucht. Der Fall kam ans Licht, nachdem das Opfer, der Besitzer einer Immobilie in Arinaga, Anzeige erstattet hatte. Die Verdächtige hatte sich bei ihm gemeldet und behauptet, für ein gewerbliches Immobilienverwaltungsunternehmen zu arbeiten. Unter diesem falschen Vorwand übernahm sie die Vermietung der Wohnung und kassierte Beträge für monatliche Mietzahlungen sowie die Kaution. Dieses Geld gab sie jedoch nie an den rechtmäßigen Eigentümer weiter, wie die Guardia Civil mitteilte.

Gesamtschaden von 2.400 Euro durch fehlende Zahlungen

Insgesamt meldete der geschädigte Vermieter einen finanziellen Schaden von 2.400 Euro. Dieser setzt sich aus verschiedenen Differenzen bei den Monatszahlungen sowie der vollständig ausstehenden Zahlung für eine Monatsmiete und der Kaution zusammen.

Ermittlungen gestalten sich durch Auslandsaufenthalt des Mieters schwierig

Die Beamten konzentrierten ihre Ermittlungen auf die technische Spurensuche und den Mieter, der im Vertrag aufgeführt war. Es stellte sich heraus, dass dieser Mieter das Land in Richtung eines ausländischen Staates verlassen hatte, was die Fortschritte im Fall erheblich erschwerte. Dennoch setzte die Guardia Civil die Untersuchungen zur Identität der angeblichen Verwalterin fort.

Durch Telefonabfragen zur Identität der Verdächtigen

Die Frau war zunächst nur unter ihrem Vornamen bekannt. Nach mehreren Anfragen bei Telefonieanbietern im Dezember 2025 konnte jedoch eine neue Kontaktnummer ermittelt werden, die mit der Verdächtigen in Verbindung stand. Dies ermöglichte es am 12. Januar 2026, den Inhaber der Telefonleitung und die vollständige Identität der Untersuchten zu bestätigen. Während der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Beschuldigte über eine umfangreiche kriminelle Vergangenheit verfügt.

Fall geht an Untersuchungsgericht in Telde

Die eingeleiteten Ermittlungsmaßnahmen wurden schließlich an das Untersuchungsgericht Nummer 1 in Telde überstellt, wo das weitere Verfahren nun in die Hände der Justiz übergeht.

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