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877 Kilo Haschisch auf Fuerteventura sichergestellt

Massiver Drogenfund auf Fuerteventura

Die Guardia Civil hat auf Fuerteventura einen massiven Drogenschmuggel vereitelt. Wie die Polizei an diesem Freitag mitteilte, wurden bei der Operation drei Personen festgenommen und ein Alibi von 877 Kilogramm Haschisch sichergestellt. Die Aktion mit dem Codenamen „Operación Puerto Nuevo“ fand bereits in der Nacht zum 10. Dezember statt.

Internationale Kooperation führt zu Ermittlungen

Den Ermittlungen ging ein Hinweis aus Marokko voraus, der aus der bilateralen Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogenhandel und organisierte Kriminalität stammte. Auf dieser Grundlage begannen Spezialeinheiten der Guardia Civil, darunter die Kriminalpolizei aus Puerto del Rosario und Gran Tarajal sowie das Basis-Informationsteam von Fuerteventura, mit der diskreten Observation einer auf der Insel ansässigen kriminellen Gruppe. Deren verdächtige Bewegungen ließen auf eine bevorstehende Schmuggelaktion schließen.

Einsatz unter schwierigen Bedingungen

Nach wochenlangen Ermittlungen und Observationen konnten die Beamten den genauen Zeitpunkt der geplanten Landung bestimmen: die Nacht des 10. Dezember an einem Strand im Süden Fuerteventuras. Ein Spezialeinsatzkommando wurde daraufhin in Stellung gebracht. Während des Einsatzes beobachteten die Beamten ungewöhnliche Aktivitäten in dem Gebiet, als sich ein etwa acht Meter langes Schlauchboot mit einem starken Außenbordmotor der Küste näherte. Die Guardia Civil betonte, dass die schwierigen Wetterverhältnisse in den Tagen vor dem Eintreffen des Tiefdruckgebiets Emilia die Landung erschwerten.

Verfolgungsjagd und Festnahme

Nachdem die Ware an Land gebracht worden war, entdeckten die Überwachungsteams einen großen Transporter, der den Ort mit hoher Geschwindigkeit verließ. Das Fahrzeug wurde gestoppt und seine drei Insassen festgenommen. Bei der Durchsuchung des Transporters fanden die Beamten 23 Ballen aus Jutegewebe, die mit mutmaßlichem Haschisch gefüllt waren. Das Gesamtgewicht der beschlagnahmten Droge betrug etwa 877,1 Kilogramm.

Umfangreiche Beschlagnahmungen

Neben der Rauschgiftsubstanz beschlagnahmte die Guardia Civil zwei weitere Landfahrzeuge sowie das für den Transport verwendete Schlauchboot. Zudem wurden mehrere Mobiltelefone und GPS-Ortungsgeräte sichergestellt, die von den Beschuldigten genutzt worden sein sollen. Die drei Festgenommenen wurden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen dem Ermittlungsrichter Nummer 8 in Puerto del Rosario vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft von Puerto del Rosario (Las Palmas) beantragte ihre Inhaftierung ohne Kaution. Sie wurden in das Gefängniszentrum von Tahuche auf Lanzarote überstellt.

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