Leiche in 13 Metern Tiefe geborgen
Die Suchaktion nach einem in Lanzarote vermissten jungen Mann hat ein tragisches Ende gefunden. Wie das Insel-Notfallkonsortium mitteilte, wurde am Dienstag, den 27. Januar 2026, eine Leiche in der gleichen Zone entdeckt, in der seit Sonntag nach dem US-Amerikaner gesucht wurde. Die Rettungskräfte lokalisierten den Körper in etwa 13 Metern Wassertiefe in der Nähe der Stelle, an der der Student bei Los Charcones ins Wasser gerissen worden war.
Plötzlicher „Golpe de mar“ reißt Gruppe ins Meer
Der junge Mann war am Sonntag, den 25. Januar, zusammen mit drei weiteren Personen Opfer eines plötzlichen und heftigen Wellenschlags, eines sogenannten „Golpe de mar“, geworden. Während es den drei Begleitern gelang, sich zu retten oder gerettet zu werden, blieb der US-Amerikaner vermisst. Bei den vier handelte es sich um Studenten im Alter zwischen 19 und 21 Jahren, die in Madrid studieren und sich auf Reise in Lanzarote befanden.
Großangelegter Rettungseinsatz
Der Notruf löste einen umfangreichen Rettungs- und Suchoperation aus. Einer der Studenten wurde in etwa 800 Metern Entfernung von der Küste durch den Rettungshubschrauber der kanarischen Notfall- und Rettungsgruppe (Grupo de Emergencias y Salvamento) geborgen. Die beiden anderen erlitten leichte Verletzungen und konnten sich zunächst in den Felsen in Sicherheit bringen.
An der seit Sonntag laufenden Suche beteiligten sich die Seenotrettung (Salvamento Marítimo), die Guardia Civil und die Lokalpolizei der Gemeinde Yaiza, die eine Drohne mit Wärmebildkamera einsetzte. Am Dienstag verstärkten zusätzlich Feuerwehrleute des Notfallkonsortiums von Lanzarote, ein weiterer Hubschrauber der Notrufzentrale 1-1-2 sowie zwei Tauchereinsatzteams der Guardia Civil (GEAS) die Suchmannschaften, die schließlich die traurige Entdeckung machten.

