Routinekontrolle mit schwerwiegenden Folgen
Die Lokalpolizei von Arrecife auf Lanzarote hat am vergangenen Sonntag, den 25. Januar, einen 54-jährigen Mann wegen eines mutmaßlichen Vergehens gegen die Verkehrssicherheit untersucht. Die Beamten stoppten den Fahrer im Rahmen einer präventiven Verkehrskontrolle am Nachmittag in der Hauptstadt der Insel.
Ein Häufchen von Verstößen
Während der routinemäßigen Überprüfung stellten die Polizisten zunächst fest, dass dem Mann die Fahrerlaubnis entzogen war. Er hatte in der Punkteflut der spanischen Verkehrsbehörde Dirección General de Tráfico (DGT) alle Punkte verloren und durfte somit legal kein Fahrzeug mehr führen. Zudem war das von ihm gesteuerte Fahrzeug nicht mit einer gültigen Kfz-Haftpflichtversicherung ausgestattet – ein schwerer Verstoß, der im Schadensfall ein enormes Risiko für andere Verkehrsteilnehmer bedeutet.
Drogentest fällt dreifach positiv aus
Die Lage eskalierte vollends mit dem Ergebnis des anschließenden Drogentests. Bei dem 54-Jährigen wurden drei verschiedene Substanzen nachgewiesen: Kokain, Amphetamine und Opiate. Das Fahren unter Drogeneinfluss gehört zu den Hauptrisikofaktoren im Straßenverkehr, wie die DGT in ihren Sicherheitskampagnen regelmäßig warnt, und verschärft die strafrechtliche Bewertung der Tat erheblich.
Vorstellung beim Haftrichter
Nach Abschluss der notwendigen Ermittlungen stellten die Beamten der Policía Local de Arrecife den Beschuldigten dem diensthabenden Ermittlungsrichter (Juzgado de Instrucción de guardia) vor. Dort muss er sich nun für den mutmaßlichen Verstoß gegen die Verkehrssicherheit verantworten.

