Messerangriff in Corralejo: Mann nach schwerer Verletzung festgenommen
Die Guardia Civil hat in Corralejo, einer Ortschaft in der Gemeinde La Oliva auf Fuerteventura, einen Mann als mutmaßlichen Täter eines Verbrechens schwerer Körperverletzung festgenommen. Der Vorfall ereignete sich bei einem Angriff mit einer Stichwaffe, bei dem das Opfer eine erhebliche Kopfverletzung erlitt. Die Tat geschah am Morgen des 4. Januar in einem derzeit ungenutzten Bereich, der als „Baku“ bekannt ist, wo ein dringender Sanitätseinsatz erforderlich war. Das schnelle Handeln der Beamten ermöglichte es, den Vorfall innerhalb weniger Minuten aufzuklären und den mutmaßlichen Angreifer am Tatort festzunehmen, wodurch weitere Gewaltepisoden verhindert wurden.
Schneller Polizeieinsatz nach Notruf
Laut der von der Guardia Civil bereitgestellten Information ereignete sich der Vorfall gegen 10:00 Uhr, als die operative Zentrale die Streifen über einen möglichen Messerkampf im Baku-Komplex, einer verlassenen Anlage in Corralejo, alarmierte. Umgehend begaben sich mehrere Einheiten des Hauptpostens der Guardia Civil in Corralejo, unterstützt von der örtlichen Polizei von La Oliva, im Rahmen des üblichen Koordinationsprotokolls der Sicherheitskräfte in das Gebiet. Bei ihrer Ankunft fanden die Beamten einen Mann mit starken Blutungen am Kopf vor, der eine etwa fünfzehn Zentimeter lange Schnitt- und Risswunde im Stirnbereich aufwies.
Schwere Verletzung erfordert medizinische Versorgung
Angesichts der Schwere der Verletzung forderten die Beamten dringend einen Rettungswagen mit Notarzt an, sicherten gleichzeitig den Bereich und begannen mit den ersten Maßnahmen zur Informationsbeschaffung und zum Schutz der Anwesenden. Das Opfer wurde in das Gesundheitszentrum von Corralejo gebracht, wo es von medizinischem Fachpersonal versorgt wurde. Laut medizinischem Bericht wies es eine Schnittwunde an der Stirn auf, die zehn Stiche erforderte, sowie mehrere Prellungen, die während des Angriffs verursacht wurden. Nach der notwendigen Behandlung und der Feststellung, dass sein Zustand nicht lebensbedrohlich war, wurde der Verletzte Stunden später aus der medizinischen Behandlung entlassen. Die erlittenen Verletzungen führten jedoch zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des mutmaßlichen Verbrechens schwerer Körperverletzung, da eine Stichwaffe verwendet wurde.
Tatwaffe gefunden und Zeugen befragt
Während der Tatortbesichtigung fanden die Beamten am Boden die mutmaßlich bei dem Angriff verwendete Stichwaffe, ein Schlüsselelement für den Fortschritt der Ermittlungen. Parallel dazu wurden Aussagen mehrerer Augenzeugen eingeholt, die später in Polizeigebäuden bestätigt wurden. Nach diesen Aussagen eskalierte der Vorfall nach einem Streit zwischen mehreren Personen aus finanziellen Gründen, bis einer der Beteiligten das Opfer direkt mit der Stichwaffe angriff.
Festnahme am Tatort und Haftbefehl
Dank dieser Informationen und der am Tatort gesammelten Beweise gelang es den Beamten, den mutmaßlichen Angreifer schnell zu identifizieren. Nur fünfzehn Minuten nach Eingang des Alarmrufs nahm die Guardia Civil den Verdächtigen an dem Punkt fest, an dem der Angriff stattgefunden hatte. Der Festgenommene wurde in Polizeigebäude gebracht, um die entsprechenden Ermittlungen einzuleiten. Am 5. Januar wurde der Festgenommene dem Bereitschaftsgericht in Puerto del Rosario vorgeführt, das seine Inhaftierung ohne Kaution anordnete, bis sich das Gerichtsverfahren weiterentwickelt.
Baku-Gelände als sensibler Bereich
Die Guardia Civil weist darauf hin, dass das Baku-Gelände, das sich derzeit in einem verlassenen Zustand befindet, ein Ort ist, an dem sich Menschen in prekären Lebenslagen und auch Personen, die mit kleineren Straftaten in Verbindung stehen, konzentrieren. Dies erfordert eine ständige Polizeipräsenz und regelmäßige Kontrollmaßnahmen, um die Sicherheit und das Zusammenleben der Bürger zu gewährleisten. Die Behörde betont, dass das schnelle Eingreifen der Streifen entscheidend dafür war, den Vorfall rasch zu lösen und schwerwiegendere Folgen zu verhindern. Dieser Vorfall unterstreicht erneut die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und des koordinierten Handelns der Sicherheitskräfte, um die öffentliche Sicherheit in besonders sensiblen Gebieten des Archipels aufrechtzuerhalten.

